Eine unübersehbare Anzahl von Friedfisch- und Raubfischködern überschwemmen heute den Markt für Angelartikel. Von der Vielfalt des Angelfutters ganz zu schweigen. Viele Angler kommen hinsichtlich der richtigen Köder- und Futterwahl schnell an ihre Grenzen. Das betrifft vor allem die Jung- und Wenigangler.
Seit der Wende haben werbewirksam moderne Angelköder die zur DDR-Zeit gängigen Köder fast zum Vergessen gebracht. Die ältere Generation der Angler der „neuen Bundesländer“ kennt aber noch die Vorbereitung und Verwendung der damals eingesetzten Friedfisch- und Raubfischköder. Diese vergessenen Köder haben aber nichts von ihrer Fängigkeit eingebüßt. Dies kann ich mit guten Fangergebnissen bei einigen Angeltrips in Vorbereitung auf diesen Artikel belegen.
Blättere ich meine Fangstatistiken seit Beginn meiner Anglerlaufbahn 1964 bis zur Wende durch, lese ich immer wieder die Köder Teig und Kartoffel. Diese möchte ich hier vorstellen. Dies mache ich auch unter dem Gesichtspunkt, um diese Köder wieder mehr in den Blickpunkt der Angler zu rücken. Sie sind zudem noch preislich für viele Angler mit schmalem Geldbeutel interessant. Und kombiniert mit den heute verwendeten modernen Anköderungsmethoden sind sie eine echte Alternative.
